Joseph Mozart empfiehlt Leo Thun Josef Eutych Kopp für die Stelle des Direktors des philologischen Seminars der Universität Wien. Mozart glaubt, dass Kopp sowohl den wissenschaftlichen als auch den weltanschaulichen Anforderungen vollkommen entsprechen würde. Außerdem ist er überzeugt, dass er zu denselben Bedingungen wie Heinrich Grauert nach Wien kommen würde.
Eure Excellenz!
Ich erlaube mir für die definitive Besetzung des Postens eines Directors des
philologischen Seminars den Professor Kopp
in Lucern vorzuschlagen.
Einen
passenderen Mann in Bezug auf wissenschaftliche Befähigung und entschiedene
speciell österreichische Gesinnung können wir nicht finden. Auch ist er bereits
eine Autorität in seinem Fache.
Er würde unter denselben Bedingungen wie
Grauert ohne Zweifel zu gewinnen
sein.
ehrerbietigst
J. Mozart
Staatliches Gebietsarchiv Leitmeritz, Zweigstelle Tetschen-Bodenbach, Familienarchiv Thun-Hohenstein, Linie Tetschen, Nachlass Leo Thun, A3 XXI D182; hrsg von Brigitte Mazohl, Christof Aichner und Tanja Kraler, in: In Die Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein, https://thun-korrespondenz.acdh.oeaw.ac.at
| Signatur | Staatliches Gebietsarchiv Leitmeritz, Zweigstelle
Tetschen-Bodenbach Familienarchiv Thun-Hohenstein, Linie Tetschen, Nachlass Leo Thun A3 XXI D182 |
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| License | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ |