Leo Thun teilt dem Philologen Hermann Bonitz mit, dass er den an Hermann Bonitz herangetragenen Ruf an das Gymnasium Schulpforta noch nicht mit dem Kaiser besprechen konnte. Er bittet ihn aber vorerst um Geduld und lädt ihn zu einer Unterredung ein.
Abgedruckt in: Alfred Schneider, Briefe Österreichischer Gelehrter aus den Jahren 1849-1862. Beiträge zur Geschichte der österreichischen Unterrichtsreform, in: Archiv für österreichische Geschichte, Bd. 113/1936. S. 167-304, hier S. 205.
Werther Herr Professor!
Leider bin ich trotz meiner Versuche mit S.
Majestät den Gegenstand 2 zu besprechen
noch immer nicht in der Lage Ihnen Entscheidendes zu sagen. Gleichwohl wäre es
mir doch sehr erwünscht vorläufig schon mit Ihnen einige Punkte zu
besprechen.
Sie finden mich heute und morgen Abend von 8–11 und morgen und
übermorgen früh von 9–11 in meiner Wohnung oder später Vormittag im Ministerium.
Hochachtungsvoll
Thun
den 9. August
Universitätsbibliothek Breslau, Handschriftenabteilung, Autograph Haase 940; hrsg von Brigitte Mazohl, Christof Aichner und Tanja Kraler, in: In Die Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein, https://thun-korrespondenz.acdh.oeaw.ac.at
| Signatur | Universitätsbibliothek Breslau Handschriftenabteilung Autograph Haase 940 |
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| License | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ |